Subject: Raubritter 'robber knight'
Culture: Imperial German
Setting: knightly leagues, Holy Roman Empire late 14-15thc
Context (Event Photos, Primary Sources, Secondary Sources, Field Notes)
* Gravett/McBride 1985 p13
"The Golden Bull of 1356 had made the princes Electors of Empire, but the lesser nobles and knights still defied them from their castles. Unruly bands were especially troublesome in Swabia and Franconia, in fragmented areas of western and central Germany where robber knights or Raubritter raided from their castles or fortified houses. In the widespread anarchy the peasantry suffered. Leagues sprang up with inventive names: the Horn in Hesse, the Crown, the Sword, St Martin, St George. That of St George comprised several lesser Swabian families who had allied during the Appenzell war (1403-1411). The knights saw the need to guard against internal feuding as well as external interference; they were aware of possible contracts with cities or princes who might hire their services."
* Shiny shapes 1998 p72
"Gruesome descriptions of deeds carried out by revolting robber knights against the ruling order during the period of the Interregnum may validly be compared to the looting and pillaging of soldiers at the end of the Thirty Years' War. All of these men at war abandoned even a minimum of social order and set up their own laws. With one important difference: the medieval robber knights were well-known individuals; the murdering bandits of the 17th century were a bunch of nameless outlaws. Even war reflected the basic change of attitude which manifested itself between the Middle Ages and the early Baroque period. ... Violation of martial law remains a strict taboo, a fact well-illustrated by the epic literature of the Middle Ages."
Helmet
* Müller 1957 p82
"Von der Mittle des 14. Jahrhunderts ab haben diese Helme ein spitz vorgettriebenes Visier mit Sehspalt und Atmungslöchern, das die Form einer Hundeschnauze hat. Deshalb heißen diese Helme Hundesgugeln (die Gugel, eine Kapuze, war eine zeitgenössische Kopfbedeckung). Das Visier war an den Sieten mit einem Scharnier befestigt und nach oben aufzuschlagen (Aufschlächtiges Visier). Die Hundsgugel blieb bis ins 15. Jahrhundert in Gebrauch."
* Waffen des Abendlandes 1966 p41
"Im 15. Jahrhundert wurde die Hundsgugel durch dem praktischeren Schallern (Salade) abgelöst, einen halbkügelformigen Helm mit breit nach hinten gezogenem Nackenschutz und einem verhältnismäßig einfachen Kalppvisier."
* Bennett 1998 p179
"Klappvisier visor for a basinet (European knight's helmet) attached by a hinged bar to two studs at the centre of the forehead. It appeared in Germany about 1360-70 and continued in use until about 1410, principally in Germany but also in other parts of Europe."
* Gravett/McBride 1985 p15 caption
"The klappvisier was rarely seen outside Germany. ... The ogival shape of the bascinet appears to be a German feature."
Armor
* Müller 1957 p93
"Um die Mitte des 14. Jahrhunderts finden wir komplette Bein- und Armzeuge, das heißt, Arme und Beine sind durch beweglich miteinander verbundene Eisenplatten verkleidet. Die Schienen der Arme und der Unterschenkel wurden zu Ober- und Unterarmröhren beziehungsweise zu Beinröhren weiterentwickelt, die nun den ganzen Körperteil umschlossen. Aus den Platten, die zum Schutze der Bruöst aut dem Lentner befestigt wurden, entwickelte sich in der zweiten Hälft des 14. Jahrhunderts die selbständige, gewölbte Harnischbrust. Auch der Rücken erhielt einen Plattenschutz."
* Edge/Paddock 1988 p
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Costume
* Gravett/McBride 1985 p14
"The men wore uniform dress or insignia, e.g. the red sleeves of the Lahn-Rhine countryside, crowns, stars or wolves. Knights distinguished themselves from squires by substituting gold for silver trimmings."
Hurlbat
* Wise 1976 p79
"In the late fourteenth century a throwing axe was ... developed for use by cavalry which took the form of a cross, having four blades with a short handle and three spikes between them. This was thrown just before two sides met."
* Stone 1934 p
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Spear
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Sword
* Müller 1957 p66
"Seit dem 14. Jahrhundert findet wir neben diesem Schwert zum Hieb und Stoß noch ein ausgesprochenes Stoßschwert. Die Körperpanzerung des Kriegers hat sich wesentlich verstärkt, und mit den Stoßschwertern wird versucht, in der Panzerung schwache Stellen oder Lücken zu durchstoßen.
"Die Parierstange, die zum Auffangen gegnerischer Hiebe dient, wird im Verlauf des Jahrhunderte immer mehr verlängert. Im 13. Jahrhundert erreicht sie fast die Länge des Griffes. Verschiedentlich kommen, besonders im 14. und 15. Jahrhundert, Parierstangen vor, die an den Enden leicht abwärts gerichtet sind.
"Um gegen die starke Plattenpanzergung wuchtige Hiebe führen zu können, werden die Schwerter im 15. Jahrhundert immer länger und erreichen oft 1,40 Meter und mehr. Bei zunehmender Verlängerung der Klinge muß auch der Griff länger und der Knauf schwerer werden, damit ein Gegengewicht vorhandes ist, das die Handhabung erleichtert.
"Bei der zeitlichen Bestimmung der Schwerter müssen alle aufgezählten Merkmale beachtet werden. Wenn der Knauf keine typische Form hat, mUssen die Länge und Form der Klinge, die der Parierstange und des Griffes zu Hilfe genommen werden.
"Die Vergrößerung des Schwertes führt im späten Mittelalter dazu, daß das Schwert häufig mit zwei Händen gehandhabt wird. Bei verschieden Formen hat die zweite Hand am Griff nicht mehr genug Platz und umfaßt teilweise den Knauf. Wir sprechen dann von einem Schwert mit Griff für anderthalb Hand oder von einem Anderthalbhänder. Diese Schwerter, bei denen der griff zur oberen Hälfte hin leicht an- und dann wieder abschwillt, sind im 15. und in den ersten jahrzehnten des 16. Jahrhunderts sehr häufig."
* Edge/Paddock 1988 p
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Shield
* Talhoffer tr.ed. Rector 1998 p
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